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Immobilienfachwirt – Weiterbildung und Beruf

Alles zum Immobilienfachwirt (IHK): Voraussetzungen, Inhalte, Prüfung, Gehalt und Karrierewege in der Immobilienwirtschaft.

DQR 6
auf Bachelor-Niveau
bis 75 %
Förderung möglich
IHK
bundesweit anerkannt
Teilnehmende einer Immobilienfachwirt-Weiterbildung
Next Level Portal
Immobilienfachwirt
— der Aufstiegs­abschluss der IHK.
— Redaktion, 2026

Der Immobilienfachwirt ist die zentrale Fachweiterbildung für kaufmännische Fachkräfte in der Immobilienwirtschaft. Wer den Abschluss in der Tasche hat, übernimmt Verantwortung in Hausverwaltung, Vermittlung, Projektentwicklung oder bei institutionellen Bestandshaltern. Diese Seite führt dich durch den Beruf, die Weiterbildung, die Prüfung, die Kosten und die Karrierewege – strukturiert, ohne Werbeversprechen, mit den Zahlen und Fakten, die du für eine Entscheidung brauchst.

Was ein Immobilienfachwirt macht

Der Immobilienfachwirt ist die Brücke zwischen kaufmännischer Sachbearbeitung und Management. Er verwaltet Mietverhältnisse, rechnet Nebenkosten ab, begleitet Eigentümerversammlungen, kalkuliert Investitionen, vermittelt An- und Verkäufe, prüft Bauprojekte und führt kleinere Teams. Arbeitgeber sind Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Makler, Projektentwickler, Banken mit Immobilienabteilungen und kommunale Wohnungsunternehmen.

Der Abschluss ist als „Bachelor Professional in Real Estate (CCI)" auf der DQR-Stufe 6 eingeordnet und damit einem Bachelor-Studium formal gleichgestellt.

Drei typische Profile

Die Immobilienkauffrau in der Hausverwaltung, die nach einigen Jahren mehr Verantwortung übernehmen will und den Schritt zur Objektleiterin oder Abteilungsleiterin macht.

Der Quereinsteiger aus dem Banken- oder Finanzumfeld, der in die Immobilienwirtschaft wechseln möchte und dafür eine strukturierte kaufmännische Qualifikation braucht.

Die Berufserfahrene aus der Verwaltung, die ihre praktische Kompetenz formal belegen lassen will, um sich für Führungs- und Spezialistenrollen zu qualifizieren.

Die Weiterbildung im Überblick

Die Weiterbildung dauert berufsbegleitend 18 bis 24 Monate, in Vollzeit vier bis sechs Monate. Sie besteht aus drei Blöcken: einer wirtschaftsbezogenen Qualifikation, einer handlungsspezifischen Qualifikation mit immobilienwirtschaftlichem Schwerpunkt und der Ausbildereignungsprüfung (AdA).

Die Prüfung wird von der IHK abgenommen. Insgesamt sind sechs Prüfungsleistungen zu erbringen: mehrere schriftliche Klausuren, ein situationsbezogenes Fachgespräch und die AdA-Prüfung.

Die Kosten liegen bei 4.500 bis 7.000 Euro. Mit Aufstiegs-BAföG, Meisterbonus und gegebenenfalls Arbeitgeberbeteiligung reduziert sich der Eigenanteil auf einen Bruchteil.

Was diese Seitenreihe dir bietet

Die folgenden Seiten erklären jeden Aspekt der Weiterbildung zum Immobilienfachwirt strukturiert und praxisnah. Du findest Antworten auf die Fragen, die in der Entscheidungsphase wirklich zählen: Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Wie viel verdient ein Immobilienfachwirt? Wie läuft die Prüfung ab? Welche Förderung steht mir zu? Wie finde ich den richtigen Lehrgang?

Nächster Schritt

Einen Überblick über den Beruf, seine Rolle in der Immobilienwirtschaft und die Abgrenzung zu ähnlichen Fachwirt-Profilen findest du auf der Seite Beruf Immobilienfachwirt.

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